Wer über eine eigene PV-Anlage nachdenkt, stösst schnell auf das Thema Elektrosmog. Schliesslich fliessen auf dem eigenen Dach und im Haus beträchtliche Ströme. Doch wie stark ist die Belastung durch Solarmodule, DC-Leitungen und Wechselrichter wirklich – insbesondere über sensiblen Bereichen wie dem Schlafzimmer? Als Profis für PV-Anlagen und Elektrobiologie klären wir Sie produktneutral auf und zeigen Ihnen, wie sich moderne Solaranlagen von Anfang an elektrobiologisch optimieren lassen.
Wo entsteht Elektrosmog bei einer PV-Anlage?
In Bezug auf Elektrosmog gilt: Jede zusätzliche technische Installation verbessert die Belastung durch Elektrosmog nicht, im besten Fall tritt aber keine (messtechnisch erfassbare) Verschlechterung ein. Selbstverständlich verursachen auch Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) Elektrosmog, der mit den natürlichen biologischen Abläufen allen Lebens interagiert. Denn biologische und chemische Abläufe, also das Leben an sich, basieren auf Elektritzität (und elektromagnetischer Strahlung)!
Eine PV-Anlage ruft folgende Felder hervor:
- Elektrische Gleich- und Wechselfelder der Solarmodule und DC-Leitungen
- Wenn tagsüber ein Strom fliesst: Magnetische Gleich- und Wechselfelder der Solarmodule und DC-Leitungen
- Elektrische und magnetische Felder des Wechselrichters, höherfrequente Störabstrahlung
- Evtl. hochfrequente Strahlung von Bluetooth oder WLAN des Wechselrichters (oder des SmartMeters)
- Oberwellen, die der Wechselrichter in das Netz abgibt (Dirty Power)
- Ableitströme auf Erdungen, welche wiederum Magnetfelder zur Folge haben
Tipps vom Elektrobiologen: Elektromagnetische Strahlung bei Solaranlagen minimieren
Werden ein paar Planungsgrundsätze gemäss folgendem Bild berücksichtigt, kann die Belastung gering gehalten werden.
Was tun bei gesundheitlichen Beschwerden
Treten dennoch nach der Installation einer PV-Anlage gesundheitliche Beschwerden auf, so schalten Sie probeweise die Anlage in der Nacht ganz aus (den Wechselrichter mittels AC-Schalter vom Netz trennen). Dieses Ausschalten könnte mittels Einbau eines Schützes und Zeitschaltuhr (oder Dämmerungssensor) auch automatisiert erfolgen. Als Alternative ist ein automatischer Feuerwehrschalter möglich, der nur die DC-Leitungen trennt. Ist das Problem immer noch nicht behoben, muss nach anderen Ursachen gesucht werden.
Der Effekt von Metallkonstruktion (Montageschienen und Modulrahmen aus Aluminium) und Solarzellen (Silizium) auf natürliche Strahlung und Felder können wir nicht abschliessend beurteilen, weil hierzu (noch) keine technischen Messgeräte verfügbar sind. Eine geobiologische bzw. geomantische Abklärung mit Rute und Pendel hingegen wäre möglich (mehr über Geomantie bei deniseulrich.ch).
Zumindest bei betonierten Flachdächern mit Armierungseisen wird das zusätzliche Metall der PV-Anlage wohl keine grosse Rolle spielen.
Dinge differenziert betrachten
Wie bei anderen Fragen zu Feldverstärkungen auch, sind überlegte Herangehensweisen sinnvoll. In Sachen Elektrosmog kommen Sie nicht um eine Messung herum, da elektromagnetische Felder sich mit jeder Neuinstallation verändern.
Es lohnt sich, die Dinge differenziert zu betrachten. Fragen wie diese, ob PV-Anlagen auf dem Dach ein Haus unbewohnbar machen, sollten unserer Meinung nach nicht pauschal und oberflächlich beantwortet werden. Damit werden Ängste geschürt und der Fokus von inneren Prozessen weggeleitet. Schliesslich spielt die eigene Einstellung zu den Herausforderungen im Leben eine grosse Rolle, und sie beeinflusst die Gesundheit enorm. (Siehe z. B. unsere Wasserbilder und Gefühle)
Wir haben noch mehr Hintergrundwissen rund um elektrische und magnetische Felder sowie Elektrobiologie auf unserer Seite elektrobio.ch zusammengestellt.
Achten Sie bereits bei der Planung Ihrer Solaranlage auf elektrobiologische Zusammenhänge. Ihrer Gesundheit zuliebe.
Gerne berate ich Sie persönlich: Franz Ulrich