In Bezug auf Elektrosmog gilt: Jede zusätzliche technische Installation verbessert die Belastung durch Elektrosmog nicht, im besten Fall tritt aber keine (messtechnisch erfassbare) Verschlechterung ein. Selbstverständlich verursachen auch Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) Elektrosmog.
- Elektrische Gleich- und Wechselfelder der Solarmodule und DC-Leitungen
- Wenn tagsüber ein Strom fliesst: Magnetische Gleich- und Wechselfelder der Solarmodule und DC-Leitungen
- Elektrische und magnetische Felder des Wechselrichters, höherfrequente Störabstrahlung
- Evtl. hochfrequente Strahlung von Bluetooth oder WLAN des Wechselrichters (oder des SmartMeters)
- Oberwellen, die der Wechselrichter in das Netz abgibt (Dirty Power)
- Ableitströme auf Erdungen, welche wiederum Magnetfelder zur Folge haben
Werden ein paar Planungsgrundsätze gemäss obigem Bild berücksichtigt, kann die Belastung gering gehalten werden.
Treten dennoch nach der Installation einer PV-Anlage gesundheitliche Beschwerden auf, so schalten Sie probeweise die Anlage in der Nacht ganz aus (den Wechselrichter mittels AC-Schalter vom Netz trennen). Dieses Ausschalten könnte mittels Einbau eines Schützes und Zeitschaltuhr (oder Dämmerungssensor) auch automatisiert erfolgen. Alternativ dazu könnte man mittels automatischem Feuerwehrschalter nur die DC-Leitungen trennen.
Der Effekt von Metallkonstruktion (Montageschienen und Modulrahmen aus Aluminium) und Solarzellen (Silizium) auf natürliche Strahlung und Felder können wir nicht abschliessend beurteilen, weil hierzu (noch) keine technischen Messgeräte verfügbar sind. Mit Rute und Pendel hingegen wäre eine Abklärung möglich.
Zumindest bei betonierten Flachdächern mit Armierungseisen wird das zusätzliche Metall der PV-Anlage wohl keine Rolle spielen.
Achten Sie bereits bei der Planung Ihrer Solaranlage auf elektrobiologische Zusammenhänge. Ihrer Gesundheit zuliebe.